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Impfungen > Die Impfungen im Einzelnen
Es wird nicht gegen Krebs, sondern gegen das Virus geimpft.
Auch wenn in fast jedem Fall von Gebärmutterhalskrebses den HPV-Virus nachgewiesen werden kann und gewisse Typen des Virus krebserregend sind, beweist es noch lange nicht den Zusammenhang. Wir finden auch in jedem Fall von Thrombose, dass die Frau in einem Bett geschlafen hat und dort über mehreren Stunden ohne Bewegung war. Mit der ähnlichen Argumentation müsste das Vorhandensein eines Bettes für die Entstehung einer Thrombose als Ursache angesehen - und bekämpft - werden.
Es ist bis heute kein direkter kausaler Zusammenhang gezeigt worden, der belegen würde, dass es sich bei der Ursache des Zervixkarzinoms tatsächlich um HP-Viren handelt, wie selbst das Nationale Krebsforschungsinstitut in den USA zugibt. Bekannt ist lediglich, dass Faktoren wie die Langzeiteinnahme von oralen Kontrazeptiva ("Pille") und die Zahl der Geburten wie auch genetische Veränderungen, Rauchen, häufige Partnerwechsel oder erworbene Immunschwäche die Tumorentstehung fördern. Ausserdem hat die Forschung bereits bewiesen, daß Viren lediglich Zeichen einer abnormalen Zellwucherung sind und nicht deren Ursache. Etliche Virologen konnten zwischen den DNA-Sequenzen vom HP-Virus und den DNA-Sequenzen, die in Tumorzellen gefunden und dem Virus zugeschrieben wurden keine Übereinstimmung finden.
Ausgangslage
BEDEUTUNG HUMANER PAPILLOMAVIREN
Von den über 100 bekannten humanen Papillomaviren (HPV) infizieren mehr als 35 den Genitaltrakt. Die HPV-Infektion gilt als häufigste sexuell übertragbare Erkrankung weltweit. Fünf Jahre nach Aufnahme sexueller Aktivitäten lässt sie sich bei jeder zweiten jungen Frau nachweisen. Die Lebenszeitprävalenz beträgt bis zu 70%. Obwohl Männer Hauptüberträger sind und selbst erkranken können, ist über Epidemiologie und Pathogenese männlicher HPV-Infektionen wenig bekannt.
HPV-Infektionen verlaufen in der Mehrzahl symptomlos und klingen spontan ab. Begünstigt durch Faktoren wie hohe Geburtenzahl, Rauchen und Langzeiteinnahme oraler Kontrazeptiva kann die Besiedelung jedoch gelegentlich persistieren. Ein Teil der infizierten Frauen entwickelt in der Folge dysplastische Epithelveränderungen im Bereich des Muttermundes, so genannte zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN), die in drei Schweregrade eingeteilt und als Präkanzerosen angesehen werden. Die Mehrzahl dieser Läsionen bildet sich nach einiger Zeit zurück oder bleibt konstant. Wie häufig daraus ein Zervixkarzinom resultiert, ist unklar. Nach Daten einer retrospektiven kanadischen Kohortenstudie schreiten milde Dysplasien unbehandelt über einen Zeitraum von zehn Jahren konstant bei jährlich 1% der Betroffenen zu mindestens hochgradigen Läsionen fort. Die entsprechenden kumulierten Raten für Frauen mit mäßiger Dysplasie betragen 16% nach zwei Jahren, 25% nach fünf Jahren und 32% nach zehn Jahren. Diese Entwicklungen sind anlässlich der Routineuntersuchungen mit Abstrich zu erfassen.
Eine Assoziation von Gebärmutterhalskrebs mit Papillomviren wurde bereits in den 70er Jahren vermutet. Inzwischen sind 13 karzinogene Hochrisiko-Typen bekannt, wobei rund 70% der Erkrankungen auf die Typen 16 und 18 zurückgeführt werden. Beide sollen zudem bei etwa der Hälfte der seltenen Vulva- und Vaginakarzinome eine Rolle spielen sowie beim Penis- und Analkarzinom des Mannes und bei einigen Krebserkrankungen im Bereich der Mundhöhle und der Tonsillen. Daneben rufen Papillomviren gutartige Erkrankungen hervor wie Warzen der äußeren Genitalien und die vorwiegend im Larynx lokalisierte juvenile Papillomatose, bei der eine Übertragung von einer infizierten Mutter auf ihr Kind vermutet wird. Die mit GARDASIL abgedeckten Typen 6 und 11 werden für etwa 90% dieser beiden Erkrankungen sowie für 10% bis 20% milder zervikaler Dysplasien (CIN 1) verantwortlich gemacht.
(a-t 2006; 37: 117-9)
HPV-Impfung: eine wirtschaftliche Notwendigkeit?
In Deutschland heilen 80% der an HPV erkrankten Frauen spontan. Bei einem Teil (wie groß ist unbekannt) von der Viruspersistenz (die, die nicht spontan heilen) betroffenen Frauen kommt es im weiteren Verlauf zu Zellveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses, die als Krebsvorstufen betrachtet werden. In den meisten Fällen bleiben diese Gewebeveränderungen konstant oder bilden sich im Laufe der Zeit sogar zurück, In einigen Fällen entwickelt sich aus diesen Vorstufen jedoch ein Gebärmutterhalskrebs, wie häufig dies geschieht ist unklar. Auf jeden Fall dauert die Entwicklung Monate und erlaubt, nach Feststellung einer Gewebeveränderung die Beobachtung mit Wiederholung des "Krebsabstriches" alle 3 Monate.
Es erschrickt mich, wenn Kollegen die Impfung empfehlen, obwohl die Hypothese vom HPVirus und Krebsentstehung noch gar nicht bewiesen ist. Der Beweis eines Schutzes ist keineswegs erbracht, dazu fehlen Langzeitstudien und die bisherigen Studien sind zu kurz und mit zuwenig Patientinnen durchgeführt worden. Denn man geht davon aus, dass die Entstehung eines Krebses eine Dauer von 10 Jahren hat. Da vermögen Studien über zirka 3 Jahren keinen Beweis zu ergeben. Die Anwesenheit von Antikörper (worauf sich die Studien berufen) beweist nur, dass der Organismus mit dem Virus Kontakt hatte bezw. daß die Impfung eine Antikörperbildung zur Folge hat und gibt keinerlei Auskunft darüber, ob ein Schutz gegen Krankheiten besteht.
Auch über die Folgen eines gentechnisch hergestellten Impfstoffes besteht keine Klarheit. Auch die Hilfstoffe in dem Impfstoff sind neu und deren Auswirkung unbekannt. Es sind auch keine anderen Studien vorhanden, als die vom Hersteller selber verfassten. Bei der kleinen Anzahl Probandinnen wird in den nächsten 5 Jahren jede Geimpfte zum unfreiwillgen Versuchskaninchen. Auch über die in Deutschland und Österreich vorgekommenen Todesfälle nach der Impfung wird pflichtbewusst geschwiegen. Die Studien weisen zudem gravierende Mängel in Bezug auf Aufnahme der Patientinnen, Durchführung und Schlußfolgerungen.
Man rechne aus: 500 CHF x weibliche Bevölkerung zwischen 11-20 Jahren: da lässt sich ein dickes Geschäft machen. Zudem: bei regelmässiger frauenärztlicher Kontrolle (von der die Impfung nicht befreit!), wird die Gewebsveränderung früh genug diagnostiziert. In Deutschland lag die Neuerkrankungsrate im Jahre 2001 bei etwa 12 pro 100.000 Einwohnerinnen pro Jahr, 1971, vor der breit empfohlene Krebsvorsorgeuntersuchung, bei 35 pro 100'000 pro Jahr. Vorstufen zum Gebärmutterhalskrebs sowie frühe Stadien lassen sich in nahezu 100 Prozent der Fälle (chirurgisch) heilen. Jährlich erkranken in der Schweiz rund 250 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Und etwa 90 sterben jedes Jahr daran (meist war der Krebs bei der Diagnose bereits über die Organgrenzen gewachsen). Das Bundesamt für Gesundheit, BAG, hofft, diese Zahlen mit Hilfe der Impfung um mehr als die Hälfte zu verringern.
Mein Fazit: Die Impfung ist eingeführrt worden und in Nationalprogrammen aufgenommen worden, ohne dass klare Fakten für oder gegen die Impfung vorlagen. Zur Zeit eine völlig unnötige Impfung, da durch die regelmässige Untersuchung die beste Vorbeugung bereits angeboten wird und durch die Impfung nicht weggedacht werden kann. Zudem schützt die Impfung nicht vor HIV, der Schutz gegen HIV hingegen schützt vor HPV und Hepatitis und Feigwarzen und Syphilis und Tripper und nicht zuletzt bei "Gelegenheitsbeziehungen" vor unerwünschter Schwangerschaft! Deshalb wäre die richtige Empfehlung: regelmäßige jährliche Vorsorgeuntersuchung und Safer Sex. Damit könnte das Ziel des Bundesamtes ebenfalls erreicht werden, denn es fehlt jede Grundlage für seine Hoffnung auf die Impfwirkung.