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Masern

Impfungen > Die Impfungen im Einzelnen

Erreger und Übertragung

Masern sind eine vor allem wegen ihren Komplikationen gefürchtete
virale Infektionskrankheit, die durch das Masern-Virus ausgelöst werden. Zu einer Übertragung des hoch ansteckenden Masern-Virus kommt es durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen.

Krankheitsbild

Masern verlaufen üblicherweise in zwei Krankheitsschüben: Ein erster beginnt 7-18 Tage nach der Infektion mit Fieber, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Lichtscheu, Entzündung der Schleimhaut im Mund und ist oft begleitet von Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. 2-4 Tage nach Beginn der Symptome folgt das zweite Stadium mit einem erneuten Fieberanstieg. Die bereits bestehenden Symptome verstärken sich und dazu tritt jetzt ein ausgeprägter Hautausschlag auf. Unkomplizierte Fälle heilen ziemlich rasch und ohne bleibende Folgen ab. Es besteht jedoch die Gefahr, dass sich als Komplikation eine Hirnentzündung (1 auf 1000 Fälle), eine Mittelohr- oder eine Lungenentzündung (5-15 %) entwickelt. Eine spezifische Behandlung gegen das Virus gibt es nicht. Es können lediglich die Symptome gelindert werden.

Verbreitung und Häufigkeit

Vor Einführung der Impfung waren die Masern weltweit eine Kinderkrankheit, an der fast alle Kinder erkrankten. Seit Einführung der Impfung ist sie stark zurückgegangen. Die Sterblichkeit an Masern beträgt heute in den Industrieländern 1 bis 3 Personen auf 10'000 Erkrankte, in Dritte-Welt-Ländern kann sie 300-500 pro 10'000 Erkrankten oder mehr betragen. Die Schweiz zählt auch in Jahren ohne Epidemie jährlich zirka 50 Masernfälle. Bei Epidemien kann diese Zahl auf über 2000 Personen steigen.

Masern in den letzten 6 Jahren
Masern in den letzten Jahren

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